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Freitag, 8. Mai 2015

Theorienbildung im Vergleich

Der Titel mag jetzt etwas abschreckend wirken, aber keine Angst, es geht nicht um hochwissenschaftliche Dinge. Alleine die Frage der Theoriebildung und Ihrer Überprüfung in der Praxis soll das Thema sein.
In den Naturwissenschaften gilt eine Theorie, solange sie mit der Praxis übereinstimmt als gültig. Gibt es dazu einen auch nur einen einzigen Versuch, der der Theorie widerspricht, so wird sie eliminiert, ergänzt oder landet auf der Müllhalde der historischen Theorien. Somit ist die Verbindung der Theorie mit der Praxis eine ganz Innige.
Wenngleich sich z.B. Theoretische- und Experimentalphysik vielleicht nicht immer ganz grün sind, so funktioniert hier die Zusammenarbeit - gezwungenermaßen - hervorragend.
Ganz anders verhält es sich z.B. in der Pädagogik. 
Theorien werden erstellt und diese beibehalten solange sie auch nur auf eine, oder zwei Personen zutreffen. Sie werden verteidigt und verlieren eigentlich nie ihre Gültigkeit.
Erfahrungen aus der gegenwärtigen Praxis fließen nur bedingt in die Theoriebildung ein. 
Theorie und Praxis gehen hier eine eigenartige Symbiose und Gegnerschaft ein.
Sehr oft wird aus einem Praktiker ein Theoretiker, der die Pädagogik aus der Ferne betrachtend ganz anders sieht. 
Dinge müssen einfach so funktionieren wie angedacht.
Leicht gesagt, aber, da es sich bei den betrachteten Objekten zumeist um Menschen handelt, pure Theorie. 
Menschen sind eben so vielfältig wie Blumen in der Wiese.
Vielleicht sollte die Zusammenarbeit der Theoretiker mit den Praktikern hier auf einer neuen Ebene stattfinden. Nicht von oben herab - wie derzeit meist geführt - wenn Theoretiker das Versagen ihrer Theorie der mangelnden Ausführung der Praktiker zuschreiben.

Man nehme sich ein Beispiel an den Physikern!

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