Dienstag, 19. November 2019

Singen und Tanzen auf Rezept

Man muss kein Wissenschaftler sein um die positive Auswirkung des Singens und Tanzens auf die Menschen zu erkennen. Angefangen von der Geselligkeit - wer tanzt und singt denn schon alleine - über die Wirkung auf die Fitness - haben sie schon einmal versucht 10 min Wiener Walzer zu tanzen - erkennt man ohne Studie die Wirkung.
Dass darüber nachgedacht wird dies aktiv für die Gesundheit der Menschen einzusetzen ist mehr als positiv zu sehen, vor allem da sich beide Formen sowohl als Behandlung, als auch als Vorsorge einsetzen lassen.
Tabletten helfen auch nicht gegen Einsamkeit, oder mangelnde Ansprache, gemeinsame Aktivitäten jedoch schon.
All die positive Auswirkungen wissenschaftlich nachzuweisen gestaltet sich dennoch als schwierig, vor allem, da hinter Tanzen und Singen keine Pharmakonzerne stehen und damit kein Geld zu machen ist. Also könnte die Krankenkassa hier vielleicht über ihren Schatten springen und das augenscheinliche auch anerkennen:

Singen und Tanzen kann mehr für die Gesundheit der Menschen beitragen als manche Therapien und Tabletten und dies - auf ärztliche Anweisung freilich - auch verschrieben lassen.

Freitag, 27. September 2019

Dicke Österreicher, Fettsteuer, überbehütete Kinder - es ist Zeit für Bewegung


Es ist Zeit den Blick der Politik auf die Bewegung zu lenken. Die Erhaltung der Gesundheit den Sport, die Bewegung, die Fitness, egal wie wir es nennen.

Es ist Zeit, dass wir Sport als Gesundheitsprävention sehen, dass Gelder der Gesundheitsvorsorge in die Förderung der Bewegung, den Bau der Sportstätten des Breitensports, der Gesundheitsmeilen, der Funparks und der Schwimmhallen investiert wird.

Es ist Zeit, dass die Politik erkennt, dass bewegungsfreudige Pädagogen rechtlich und versicherungstechnisch abgesichert werden müssen.

Es ist Zeit, dass Bewegungsanimateure unsere Generation 50 plus motivieren und ihnen hilft neue Sportarten kennen zu lernen, um mit den Enkeln spaß an der Bewegung zu haben.

Es ist Zeit, dass Sportarten, die am Rande der Aufmerksamkeit stehen mehr an Mittel erhalten, um sich zu zeigen, zu präsentieren und die Bevölkerung zu begeistern.
Es ist Zeit, dass das Sportministerium ein Breitensportministerium wird, dass von den Sozialversicherungen finanziell getragen wird und massiv in die Prävention investiert.

Es ist Zeit, dass die jetzigen Gelder des Sportministeriums für den Leistungs- und Spitzensport verwendet werden, um Vorbilder zu schaffen, Nachwuchs heran zu ziehen und Österreich wieder zu einer Sportnation zu machen.

Es ist Zeit, dass der Sport einen ähnlichen Stellenwert erhält wie die Kultur, dass Österreich sich darauf besinnt, dass wir eine Kulturnation, aber auch eine Sportnation sind.

Es ist Zeit, dass wir die Programme der wahlwerbenden Parteien durchforsten und nachschauen, welche Partei bereit ist einen gemeinsamen Weg zu gehen.

Es ist Zeit für eine Veränderung in der Gesundheitspolitik, weg vom Versorgen hin zum Vorsorgen.

Wann, wenn nicht „Jetzt“!

Donnerstag, 26. September 2019

Gott - Kritik

Gott ist ein selbstgefälliger, prunksüchtiger, selbstverliebter, eifersüchtiger und egoistischer Zeitgenosse!
Zumindest so, wie wir ihn präsentieren, kann er nichts anderes sein.
Er verlangt, dass wir ihn anbeten und preisen! Nur ihn allein und nur wenn wir seinen Namen kennen und nur nach seinen Regeln, die er ausgerechnet einer oder einigen wenigen Personen anvertraut hat.
Wenn er wirklich Gott ist, hat er dies nicht nötig. Alleine seine Existenz und seine „Werke“ reichen, um sich seiner zu erinnern und an ihn zu denken, ein Gottesdienst ist, wenn dann nur Erinnerung, um die ethischen Regeln einzuhalten, hat aber keine Begründung in seiner „Lobpreisung“.




Religion und die Haare

Irgendwie müssen die Götter großer Religionen, oder deren „Statthalter“ hier unten regelrechte Haarfetischisten gewesen sein. Egal welche große Religion, überall gibt es Vorschriften über die Haarpracht. 
Meist eine, um sie zu verbergen, sie zu erhalten, sie besonders zu ordnen, oder egal was mit ihr zu machen. Samson und Delila lassen grüßen.
Sind die Religionsstifter also selber nicht ganz frei von Fetischismus, oder können sie sich im Angesicht von weiblichem Haar nicht im Zaum halten?


Dienstag, 17. September 2019

Klausuliert: Bundesheer quo vadis?

Klausuliert: Bundesheer quo vadis?: Ja man könnte auf einiges verzichten beim Bundesheer! Man könnte auch gänzlich auf das Bundesheer verzichten. Vielleicht würden wir die Au...

Bundesheer quo vadis?


Ja man könnte auf einiges verzichten beim Bundesheer! Man könnte auch gänzlich auf das Bundesheer verzichten. Vielleicht würden wir die Auswirkungen davon nicht einmal merken, solange bis!? Ja bis etwas passiert. Und bitte nicht schon wieder von Artillerie reden, auf die das Heer verzichten könnte. Da ist ja eh schon nichts mehr da.
Es geht einerseits um nicht vorhandene Menschen, die im Falle eines Falles bereit sind als da zu sein - Miliz. Es geht  um grundlegende Transportmöglichkeiten und auch um schwere Maschinen. Klar wir können auch auf die Erfahrung der Römer zurückgreifen und Brücken nach Vermurungen aus Baumstämmen bauen, die dann eben 2 Monate brauchen bis sie stehen. Wir können auch die Freiwillige Feuerwehr 1 Monat lang einsetzen, um einige Häuser händisch frei zu schaufeln nach einem Lawinenabgang, wir können auch einen THW aufbauen in den nächsten 10 Jahren, aber bis dahin? 
Wir reden über den Klimawandel, über Terrorismus, sehen Anschläge im Fernsehen, Überschwemmungen, Waldbrände und verstehen nicht, dass wir nicht nur unseren CO2 Haushalt sanieren müssen, sondern auch die Fähigkeit haben müssen mit diesen Umweltkatastrophen umzugehen!
Umweltschutz ist auch Menschenschutz, Schutz gegen Terrorangriffe ist auch Menschenschutz. Also investieren wir doch bitte nicht ausschließlich in bio regionale Kennzeichnung von Lebensmittel, sondern stellen wir uns auch der Verantwortung bereit zu sein, wenn unser Umgang mit der Natur zu Katastrophen führt.
Die neue Bundesregierung wird ganz eindeutig auch an diesem Umgang zu messen sein.
Und vielleicht als kleine Nebenbemerkung: Ich habe in keiner anderen Institution so viele naturverbundene Menschen kennen gelernt wie beim Bundesheer. Menschen, die die Natur lieben und sehen wie sie sich verändert. Liebe wahlwerbende Parteien bitte aufhören Soldaten nach rechts zu rücken um sie als Feindbilder zu betrachten. Reden, einbinden, ernst nehmen und ihre Erfahrungen mit einbeziehen.

Donnerstag, 12. September 2019

Wann ist Sport Sport? - zu den Ergebnissen der Intersportstudie Sport


Die Sportnation Österreich beherbergt Radfahrer, Schwimmer, Läufer und Schifahrer. Keine Fußballer, keine Tänzer, keine Volleyballer, keine Formel 1 Fahrer und – welch Wunder – keine Schiflieger?
Demnach müsste die Sportförderung zu 40% an den Radverband, zu 20 % an den Schwimmverband und zu 10% an den Leichtathletikverband (Kurz- und Mittelstreckenlauf) gehen. Der Rest wird aufgeteilt.
Aber sind die Österreicher wirklich so sportlich, oder vielleicht noch sportlicher? Alles steht und fällt mit der Definition des Wortes Sport! Die Frage „betreiben sie Sport“ bekommt völlig andere Dimensionen, wenn jede Art der Bewegung gemeint ist, oder nur diese, die speziell zum Zweck des Sports durchgeführte Bewegung gezählt werden soll. Also:
Der Weg zum Supermarkt kann Wandern oder Radfahren sein, oder gar nicht zählen.
Im Sommer am Badeteich eine Runde zu schwimmen, kann Sport sein, oder einfach nur Abkühlung. Ist herumplantschen denn auch schon Schwimmen?
Wie steht es mit der flotten Sohle am Freitag Abend? Oder mit dem Ballbesuch auf einem der Traditionsbälle – Sport?
Also sehen wir es einmal realistisch. Jede Bewegung ist positiv und sollte gefördert werden, aber nur wenn jemand im Wasser steht, betreibt er oder sie noch lange keinen Sport. Echte Umfragen sollten sich 1. alle Sportarten ansehen und 2. definieren was als Sport gilt, sonst kann ich das Ergebnis auch kostengünstiger aus der Krümmung einer Salatgurke lesen.


Dienstag, 10. September 2019

Und wo bleibt der Sport?

Eine neue EU-Kommission ist bestellt, die wichtigen Aufgaben sind verteilt, der Vertreter Österreichs rückt auf, alles in Butter! Es gibt Kommissäre für Budget, Verteidigung, Bildung, Klimaschutz…. Eine bunte Vielfalt an Aufgaben und Bereichen, die nahezu alles abdeckt, was man sich denken kann.
Doch ein Bereich fehlt! Der Sport! Jetzt könnte man meinen, ist doch egal, der Sport braucht nun sicherlich keine Vertretung! Sollen vielleicht berühmte ausgemusterte Fußballer in die EU-Kommission, oder ehemalige Tennisgrößen? Nein darum geht es nicht, es geht um den Breitensport, um die Bewegung und damit ganz eindeutig um die Gesundheit der EU – Bürger. Wir geben Millionen für Medikamente aus, die durch etwas mehr an Sport überflüssig wären. Wir haben gerade in der EU immer mehr übergewichtige Bürger jeden Alters, die durch Operationen, Medikamente und Diäten mit viel, viel Arbeit, Geld und Mühe wieder auf ein erträgliches Maß an kg kommen. All dies kann der Sport verhindern, vielleicht nicht ganz, aber doch reduzieren.
Also liebe Frau Van der Leyen, vielleicht könnte man noch schnell ein Resort aus dem Hut zaubern und dies einem Kommissar zuordnen. Und für die Zukunft sollte es ein eigenes Resort mit einem eigenen Kommissar werden.
Ach ja und wer ist eigentlich derzeit als Bundesminister/in in Österreich für Sport zuständig?
Es wird Zeit für einen oder eine Sportministerin und dies nicht als Anhängsel zum Verteidigungsministerium oder …… aber dies ist ein eigenes Kapitel.

Samstag, 24. August 2019

Böse Heidi, gute Heidi!

Da spendet eine Milliardärin fast eine Million Euro an eine Partei, die den Kanzler stellt, unglaublich! Da kann doch nur Bestechnung dahinterstecken! Die will was! Ganz klar, weniger Erbschaftssteuer zahlen, Einfluss, Baugenehmigungen…. ganz ohne Hintergedanken kann dies doch nicht sein!
Der österreichische Neidnerv ist getroffen und man kann trefflich am Wirtshaustisch darüber herziehen. Dass eine Milliardärin mit 3,5 Milliarden Vermögen ohne Problem ihren Wohnsitz in ein anderes Land verlegen kann, wenn es um Steueroptimierung geht, sollte inzwischen jedem klar sein. Also etwas langsam mit den Neidbekundungen!
Und was man gleich am Wirtshaustisch mit diskutieren darf, ist das Engagement derselben Person beim KAC. Ein Verein den es ohne sie gar nicht mehr geben würde, von seinen Erfolgen brauchen wir gar nicht zu reden. Ist jetzt vielleicht kein positives Argument für die Grazer 99er Fans, aber bei der großen Zahl an KAC Fans in Graz…..
Dass gleichzeitig Millionen über die Horten Stiftung an SOS Kinderdorf, das Rote Kreuz oder in die medizinische Versorg in Kärnten geflossen sind, darüber wird dann möglichst geschwiegen.
Wir haben einige weniger Milliardäre in Österreich, auf die wir neidisch sein könnten. Fast alle, die mir bekannt sind, bleiben in Österreich, zahlen hier Steuern und unterstützen unterschiedliche Organisationen, politische, soziale, sportliche….
Warum sind wir nicht froh darüber und hören endlich auf neidisch zu sein und setzen uns mit ihnen dafür ein, dass es denen, denen es wirklich schlecht geht in Zukunft besser geht?

Donnerstag, 4. Juli 2019

Wasserstoff oder E-Auto


In der letzten Tagen wird oft heftig darum gestritten was denn die Zukunft darstellt, Wasserstoff oder E-Auto. Was vielen Diskutanten dabei anscheinend nicht klar ist, dass es sich um denselben Antrieb handelt, lediglich die Speicherung der Energie unterscheidet sich. Ist das Wasserstoffauto ein E-Auto mit Brennstoffzelle, ist das E-Auto ein E-Auto mit Batterietechnologie.
Grundsätzlich werden sich beide Speichtechnologien weiter entwickeln und grundsätzlich sind beide Arten per se weder umweltfreundlich, noch umweltschädlich. Es kommt immer darauf an wie ich den Wasserstoff gewinne, die Brennstoffzelle herstelle oder die Batterie fertige.
Die Diskussion geht aber meines Erachtens am Ziel vorbei. Gefragt ist die beste Transportvariante und dies kann im Personenverkehr der Zug oder der Bus und im Transportgewerbe die Bahn sein, oder auch des Fahrrad. Eine Person - ein Auto ist, aus umweltverträglicher Sicht, ebenso ein Humbug wie die mangelnde effiziente Zugverbindung zwischen Graz und Salzburg.

Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowohl innerstädtisch, als auch als Fernverkehr kann alleine die Probleme des Energieverbrauches, aber auch des Klimawandels lösen. Größte Frage dabei aber, wie beschäftige ich tausende Mitarbeiter in der KFZ Industrie, wenn keiner mehr ein Auto braucht? Dies ist aber ein gesellschaftliches Problem, dass weder Wasserstoffauto noch E-Auto lösen können, sondern nur wir Menschen.