Follower

Dienstag, 29. September 2015

Das große Friedensprojekt Europa ist in Gefahr

Zweifelsfrei ist Europa noch nicht dort wo es eigentlich sein sollte.
Unbestritten ist das Versagen der Politik im Großen in Europa.
Und eindeutig sind die Zustände in Flüchtlingslagern, der Transport der Menschen von Schleppern ein Armutszeugnis sondergleichen.
Aber trotz allem Versagens ist Europa - das Europa des 21. Jahrhundert - ein Erfolgsmodell. Wir sind - angesichts der kurzen Zeit, die Europa als Gemeinschaftsprojekt existiert - schon sehr weit gekommen. Wir haben viel erreicht, wer haben Grenzen eingerissen, Grenzkontrollen aufgelassen und gelernt uns zu respektieren.
Jetzt gilt es unser Erbe - auf dass wir so stolz sind - den Nationalstaat zu Grabe zu tragen. Wir müssen zurück zum Stand vor der Nationalstaaten. Die Grenzen müssen nicht nur auf der Landkarte verschwinden, sondern vor allem in unseren Köpfen. 
Da leben Österreicher und Slowenen gerade einmal 20 m - über die Mur - nebeneinander und verstehen einander nicht. Da leben Deutsche und Polen nur 20 m entfernt und verstehen einander nicht! Doch es gibt auch Gegenden mit Vorbildwirkung, Südtirol, Istrien um nur zwei zu nennen. Hier funktioniert zumindest sprachlich ein Miteinander und ein miteinander Reden erleichtert das gegenseitige Verständnis. Man spricht zwei oder drei Sprachen, ist in 2 oder drei Kulturen und respektiert einandern.

Es wird Zeit dies als Vorbild für alle Grenzregionen zu nehmen und die Beispiele zum Allgemeingut werden zu lassen. Kein kleinliches der Ort darf nur in einer Sprache benannt werden, gute und schlechte Menschen gibt es in jedem Land!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen