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Dienstag, 24. Mai 2016

Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung!

Es ist gerade einmal ein paar Monate her, da posten zwei „JungpolitikerInnen“ in Graz ihre Meinungen zur bevorstehenden Präsidentschaftswahl. Sie fragten sich, ob es nicht klüger wäre auf eigene KandidatInnen zu verzichten. Einerseits sollte Frau Griss unterstützt  werden, andererseits Herr Van der Bellen und auf einen eigenen Kandidaten sollte man verzichten.
Jetzt nach der Stichwahl haben wir ein stark polarisiert Land, einen Kandidaten Kohl, der sich aus der Politik zurückgezogen hat und einen ehemaligen Sozialminister Hundsdorfer, der ebenfalls von der Bildfläche verschwunden ist.
Möge man zu beiden Politikern stehen wie man will, ihre Verdienste um das Land haben sich beide redlich erworben und einen derartigen Abgang nicht verdient.
Die „Großparteien“ sind beschädigt, die FPÖ geht gestärkt aus der Wahl hervor.
Und all dies nur, weil die beiden „Großen“ nicht verzichten konnten!
Waren vielleicht die beiden JungpolitikerInnen doch näher an der Bevölkerung dran, als die Strategen in den Parteizentralen?
Sollte man vielleicht in Zukunft mehr auf diese PolitikerInnen hören? 
Ach ja, geht ja nicht mehr ganz. Eine - Martina Schröck - ist ja auch schon fast weg.

Bleibt nur noch einer - Kurt Hohensinner!

Sonntag, 22. Mai 2016

Industrie 4.0 und die Wahlen

Die Wahl ist vorbei, das Ergebnis gibt es erst verspätet. Eine für das 21. Jahrhundert ungewöhnliche Situation, haben wir uns doch daran gewöhnt sofort von überall alle Ergebnisse zu erhalten und jetzt! Jetzt müssen wir warten!
Na ja man kann die Zeit ja auch sinnvoll nutzen und über die Wahl nachdenken.
Nicht unbedingt über die Parteien, die beiden Kandidaten, oder den Graben der durch das Land geht, tiefer denn je. Darüber wurde schon genug geredet und geschrieben.
Aber vielleicht über die Zukunft?!
Wie wärs über den Zusammenhang von Wahlen und der Industrie 4.0!
Man könnte meinen, zwei so verwandte Themen wie Butterbrote und die Entwicklung der Maikäfer im Regen? Nicht ganz!
Warum?
Die Zukunft und damit die sicherlich stattfindende Revolution oder Evolution durch die Industrie 4.0 wird auch unsere Wahlen verändern. Gibt es jetzt bereits eine große Zahl an Personen, die sich als Verlierer in der gesellschaftlichen Entwicklung sehen, die „die da oben kritisieren“, die ja nichts vom „kleinen Mann auf der Straße“ verstehen, die den „Gstudierten“ als Feindbild sehen, so wird diese Entwicklung noch drastisch zunehmen.
Bereits die letzte industrielle Revolution führte zu einem mehr an Hirn und weniger an Muskelkraft, die bei den Beschäftigten gefordert war. Dies wird sich noch verstärken.
Jedes Land will seine Ausbildung vertiefen, mehr Personen eine höhere Bildung ermöglichen.
Mehr Maturanten, mehr Studenten, weniger Arbeiter, mehr Facharbeiter…..
Aber will und kann jeder diese Vorgabe erfüllen?
Müssen wir uns nicht vielleicht eingestehen, dass es Menschen gibt, die diese Ausbildungen nicht machen können oder auch nicht wollen. Die lieber ihren - von manchen vielleicht als einfachen bezeichneten - Job machen wollen und nicht mehr! Müssen wir uns nicht vielleicht auch Gedanken darüber machen, wie wir Jobs schaffen, die keine intellektuellen Fähigkeiten brauchen. Jobs die aber auch von der Gesellschaft anerkannt werden müssen und von denen man leben kann?!
Kann die Angst vor der Veränderung, die so viele Menschen heute erreicht nicht auch daher stammen, dass diese Menschen Angst haben bei der andauernden Weiterbildung nicht mithalten zu können?
Sollten wir uns vielleicht verabschieden von der Idee alle müssen die Schulbildung mit Matura abschließen? Freundliche und nette Menschen, hilfsbereite und welche mit Hausverstand gibt es in allen Bildungsschichten. Akademiker zu sein, heißt nicht unmittelbar aufgeschlossen zu sein. 
Nehmen wir den Menschen die Angst, bringen wir sie sanft mit anderen Kulturen in Verbindung und wir ändern die Gesellschaft! Wie? Tja da sind wir, die Akademiker gefragt! Wozu haben wir unser Hirn. Auch dies ist Grundlagenforschung, Grundlagenforschung im Fach der Demokratie.
Daran werden uns die nächsten Generationen messen.



Donnerstag, 5. Mai 2016

Der Fluch der Erste zu sein!


Immer wieder liest man in diversen Zeitungen, Innovation sei Alles, wichtig um am Markt bestehen zu können, Voraussetzung um in der Zukunft zu überleben.
Mag richtig sein, meist stimmt dies in der Technik, da ist der technologische Vorsprung meist ein wichtiges Kriterium.
Leider zeigt aber die Erfahrung in der Praxis, dass es gerade in der heutigen Zeit nicht die Entwicklung, die Innovation ist, die wichtig ist, sondern die PR dazu!
Was hilft es neue Dinge voran zu bringen, wenn einem aufgrund der Entwicklung die Mittel oder die Zeit fehlt dies auch entsprechen zu promoten.
Innovationsführer zu sein, bedeutet oft, nur derjenige zu sein, von dem abgekupfert wird, von dem kopiert wird.
Der Erste ist der Schneepflug, der die Straße frei macht und sich mitunter dabei aufreibt, oder zumindest nicht gerade wenig verausgabt. Der, der dahinter fährt, kann dann entspannt die letzte Meter machen und sich in der Sonne des Erfolgs entspannen.
Dies führt aber dazu, dass neue Entwicklungen nicht voran getrieben werden, da gerade die, die innovativ sind, nicht unterstützt, sondern verheizt werden.

Es gilt hier ein System zu finden, bei dem innovative Geister auch überleben können, ohne, dass sie sich zu 80% mit PR beschäftigen.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Chinas money politic and the US elections

China has more money in his pocket then any other country. The Chinese government  is investing in Africa and Europe. Buying raw materials as well as land, harbors and railways to secure their industry. China is investing in Spain as well as in Italy, is the owner of the harbor of Athens and is working on a new Silk Road. At the same time China is investing part of his money in weapons, ships and tanks. They start to built new islands in the sea, building one military base after the other.
China wants to be a global player not only as an industrial workbench for other countries. China is - as everyone now knows - one of the next global powers.
Chinas neighbors are getting nervous. They feel the pressure from the billion peoples country, the target to reach out, secure the sea far away from Chinese homeland. 
The support from the USA is something every nation wants to get, to be save, to have other possibilities than being a part of the Chinese front garden.
So during the next years the USA and China will have more conflicts between each other. Warships from both sides will be in the Chinese sea, will have maneuvers all around to show that it is the teritorium of one or the other.
As long as Europe is stressed by the refugees and has no political power and sense for foreign politics it can`t be a moderator in this future conflict.
And there is no other power which can help in this future conflict.
So the burden will be on China and the USA to solve their problems.

If the new elections in the USA will bring Mr. Trump in the Oval office, there will be no chance to find ways to communicate. So there is only one chance and this will be the first female president in the USA. Not only for the USA also for the future of China as well as the rest of the world and the EU.

Investing in wo/man power - Social wo/man power

If somebody is thinking about his or her future, what is the right job for me, what will be a job for the future? Most of the people are thinking in the category of money. And where is the highest amount of money you can get?
The answer is quite easy, it is in the industrial sector!
So find a job in the industrial sector you will get good money, you will have high respect from your neighbors, great work done, solution easy! You will have both money and reputation.
If you choose - maybe following your heart - a job as a teacher in a school, or as a man in a kinder garden, a job as a nurse for the elderly, then you will have no reputation and no money. These jobs are not necessary for the community or what?
So we have a problem of value!
If you have something in your hand - a cell phone, cloths, shoes - it has a value at itself. Helping someone to put on his trousers, learning something about biology is nothing you can take or bring back home or show your friend. Therefore it has no value.
An apple is growing by himself, a potato also, you have to put them from the trie or take it out of the sole. They have only a litte value, because it is easy to grow them (which is probably not, but most of the people are thinking that way)
All this has no value, no value as long as you need it, or need the people who are doing the jobs.
If you are hungry - really hungry - you will pay every price for an apple. If you need someone to help you to get in your trousers, you will pay a lot if you have none. If you would like to have good jobs, good money, you need someone who will teach you, nurse you from kindergarden to elementary school.

So what we need at the end is wo/man power in all these jobs which get no good salary, which have no reputation to life a good live. So please lets invest more in it, more money, more reputation and more ideas!

Freitag, 29. April 2016

Rechnungshofkritik an Schulförderungen

Durch die Bank berichten alle Tageszeitungen über die Kritik des Rechnungshofes an den NMS. Aufgrund zu hoher Kosten gegenüber Hauptschule und AHS empfehle er die Reduktion des Teamteachings. Die Mittel zeigten nicht die erhoffte Wirkung.
Sieht man sich den Rechnungshofbericht aber wirklich an, so bezieht sich dieser auf eine Studie erstellt von Professoren der Universitäten von Salzburg und Linz und der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ließt man diesen Bereich nach, so stellt er fest, daß „sich die NMS auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur befindet“. „Allerdings zeigt sich, dass die NMS (…) und die AHS-Unterstufe hinsichtlich der sozialen Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler de facto nicht vergleichbar sind.“
„Bei der Sozialkompetenz zeichnet sich (…) ein positiver Trend beim sozial-integrativen Verhalten ab“, „bei den Lernstrategien lassen sich (…)  positive Veränderungen bei der Anstrengungsbereitschaft und dem Durchhaltevermögen sowie bei den Kontrollstrategien feststellen.“
Durchleuchtet man nun die, in den Artikeln angegebenen Kosten pro Schüler für NMS und AHS, so zeigt der RH Bericht (vor allem der Vorbericht) auf, dass dies großteils auf die höher Schüleranzahl pro Klasse in den AHS zurück zu führen ist.
Setzt man nun beide Bereiche zusammen - und nicht nur die Berichterstattung darüber - so zeigt sich, dass es eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und auch der Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler in den NMS gibt, dass aber Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung in keinem der beiden untersuchten Bundesländer Salzburg und Vorarlberg geben hat. Eine ganze Behörde (ZLS) befindet der RH, sollte abgeschafft werden, da die flächendeckende Einführung der NMS bereits erfolgt ist.
Auch damit ließen sich Mittel einsparen, ohne die Zahl der Kontaktstunden mit den Schülerinnen und Schülern zu reduzieren.
Wir geben viel Geld für die Bildung aus, aber nur ein kleiner Teil kommt bei den Schülerinnen und Schülern wirklich an.

Die Berichte des Rechnungshofes sollten zur Pflichtlektüre der Schülerinnen und Schüler gehören, sie umzusetzen die Pflichtlektüre alle Bundespolitiker.

Sonntag, 24. April 2016

Das Unbegreifliche fassbar machen - zum Tod von Walter Kohn

Es war nicht das gezielte Suchen nach einer Fensehsendung, nicht die Suche nach einer Biographie. Es war der Zufall, der wie so oft eine Rolle in unserem Leben spielt.
Ich war  hängen geblieben, beim Umschalten, hängen geblieben bei einer Sendung die das Leben eines Nobelpreisträgers zum Thema hatte.
Er erzählte aus seiner Jugend, aus seiner Schulzeit am Akademischen Gymnasium in Wien, über sich als ein typisches k.u.k „Erzeugnis“. Mutter aus Galizien, Vater aus Mähren.
Ich hatte bis dahin nicht nur eine Vielzahl an Büchern über den Zweiten Weltkrieg gelesen, hatte Geschichte studiert und mich mit Umfragen über die Erlebnisse meiner Verwandten und Bekannten in der NS-Zeit auseinandergesetzt und so ein über den Durchschnitt hinaus gehendes Wissen über die Zeit von 1939 bis 1945 angesammelt. Alles war da, Wissen, Zusammenhänge, Zahlen über soundsoviele Millionen Tote, Juden, „Zigeuner“, Homosexuelle, Widerstandskämpfer usw.
Begriffen hatte ich es nicht, nicht einmal wirklich verstanden, denn es waren nur Zahlen.
Irgendwie aber schaffte es dieser - mir bis dahin unbekannte - Nobelpreisträger, Walter Kohl mit Namen, mir das Unfaßbare verständlich zu machen. Ich verstand über seine Erzählungen die Dimension des Verbrechens der NS-Zeit, der Verlust der Mutter und des Vaters, der Eltern und Verwandten, ließen mich erstmals klar werden was es bedeutete.
Ich konnte es plötzlich fühlen, konnte es verstehen.
Trotz dieses Verlustes war aber keine Wut, keine Aggression von ihm zu spüren, bloß die Trauer. Die Frage nach der Reparation, die beantwortete er in einer für mich unglaublich Art und Weise :“ Ich spreche nicht von Reparation für mich, ich schulde Österreich etwas. Ich habe etwa im Akademischen Gymnasium eine ausgezeichnete Erziehung gehabt. Aber meine Eltern wurden von hier verschleppt und in Auschwitz ermordet - das kann und soll man nicht reparieren.“

Meine Bemerkung dazu - sie wurden von Österreichern verschleppt und mit Hilfe unserer Großeltern ermordet. Auch dass kann und soll man nicht reparieren, aber auch nicht vergessen.

Sonntag, 17. April 2016

Selbstfahrende Autos!

Die ersten Tests laufen schon seit einiger Zeit und mit dem Tesla Model S läßt es sich auch - wenn auch nicht ganz legal - bereits jetzt ausprobieren, das autonome Fahren. Der Fahrer sitzt nur mehr im PKW und laßt sich, wie von einem „Chauffeur, kutschieren“.
Ist doch eine tolle Zukunftsvorstellung, oder!
Denken wir es weiter und es ist das Ende des Privatautos! Denn wozu soll ich noch ein eigenes Auto besitzen, wenn ich sowieso nicht mehr selber fahre. Ich bestelle mir das Auto über App zu meinem Standort, steige ein und es fährt mich wohin ich will. Kein Taxifahrer nötig, kein eigenes Auto. Es gibt keine Taxifahrer mehr, wozu denn auch! Ein weiterer Berufszweig verschwindet! Denn ein Autopool genügt, der genügend groß ist und jeder bekommt seine eigene Kabine, sein Automobil - im wahrsten Sinne des Wortes - wann immer er/sie sie braucht.
Die Geschwindigkeit des autonomen KFZ hält sich an die Beschränkungen, Ampeln, Vorfahrt, alles wird berücksichtigt. Das Auto reiht sich in die Schlange der anderen Autos ein. Außerhalb des Stadtgebietes fahren die Autos auf 10 cm Abstand mittels elektronischer Koppelung, sparen Energie und klinken sich wieder aus, wenn die Ausfahrt erreicht ist.
Zukunftsmusik?! Nein, eigentlich nahe Zukunft, oder eigentlich schon vorhanden!
Bauen wir den Öffentlichen Verkehr stärker aus, nehmen wir die Möglichkeiten des Radverkehrs wahr und wir haben all die Zukunftsmusik bereits vor der Tür. Mit dem Rad durch die Stadt (wenn es sein soll auch mit Elektromotor), mit dem Bus oder Zug über Land, mit Car Sharing vom Bahnhof zu unserem Ziel, wenn es außerhalb der Ballungsgebiete ist oder vielleicht mit dem Taxi.
Unmöglich? Nein sicherlich nicht. 
Teuer? Vergleicht man es mit den Entwicklungskosten, die in die selbstfahrenden Autos gesteckt werden, eigentlich auch nicht! Vergleicht man es mit Anschaffungs-, Wartungs- und Bezinkosten herkömmlicher PKW auch nicht.
Was ist also das Problem?

Der Mensch! „Meins, meins, alles meins!“

Für die Testformate und nicht fürs Leben lernen wir!

Der Bildungsstandardtest in Deutsch steht an und die Vorbereitung auf diesen Test läuft in den Schulen auf vollen Touren. Es werden die Testformate durchgegangen, die Art und Weise des Tests, mögliche Fragen besprochen. Tests für den Test gemacht, damit die Schule möglichst gut abschneidet, denn „Man sieht, welche Schulen ihre Kinder gut auf die Testformate vorbereitet haben.“ Wichtig ist ein gutes Abschneiden für Lehrer und Direktoren, so wird doch die Rückmeldung über die Leistungen irgendwann 2017 an die Schulen zurück gemeldet und die Lehrer danach gelobt oder gerügt.
Aber halt, worum geht es eigentlich bei den Tests?
Sollte nicht die Leistung der Schüler getestet werden, sollte nicht eine Rückmeldung über das Können und Wissen der Schülerinnen und Schüler an das Bildungsministerium dass Ergebnis sein, um besser planen zu können? Kein „gefaktes“ Ergebnis, sondern ein reales Ergebnis!
Und wie fließen eigentlich die Ergebnisse aus den Volksschulen in die Bewertung der Tests für die 8. Schulstufe ein?
Werden die schlechten Ergebnisse der Volksschüler als Basis für die Tests in 2 Jahren genommen, um zu sehen, wie sich diese Schüler entwickelt haben? Wie finden soziale Komponenten oder die Verteilung zwischen Stadtschulen und Landesschulen Berücksichtigung?  Oder wird all dies gar nicht berücksichtigt?
Wenn aber all diese Faktoren nicht mit einfließen, wozu testen wir dann? Welche Schule bekommt dann mehr Mittel, mehr Lehrer, bessere Unterrichtsmaterialen, wenn herauskommt, dass ihre Schüler schlecht abschneiden? Steigen bei schlechtem Abschneiden die Mittel für das Bildungsministerium generell, da die Schüler ja den internationalen Standards nachhinken? Oder wird umgeschichtet, mehr für die „schlechten“ oder mehr für die „guten“ Schulen? Die „schlechten“ würden es brauchen um die Schüler an die Normwerte heran zu bringen, die „guten“ sollten es als Belohnung ihre Leistungen bekommen.
Aber nochmals halt, es waren ja die schlechten Lehrer, die die "schlechten" Ergebnisse verursacht haben, die sollten ja dann entlassen werden! Denn wer es nicht schafft aus einem unmotivierten, mit Defiziten an die Schule gekommenen, zuhause nicht geförderten, mit Deutsch als Drittsprache aufgewachsenen Jugendlichen, dessen Elternhaus keinen Wert auf Bildung legt einen Einserschüler zu machen, ist eben ein schlechter Lehrer.
Ähnlich einem Politiker, der ohne eine Steuersenkung erreichen soll, bei einer Mehrausgabe für die Konjunktur, einer Bauoffensive und einer Zusatzmilliarde fürs Bundesheer, einer Sonderdotierung für die Bildung und einer Wissenschaftsförderung bei Verringerung des Bundesdefizits. Wer dies nicht schafft ist eben ein schlechter Politiker, oder?

Es ist eben nicht so einfach, wenn man es mit Menschen zu tun hat!

Donnerstag, 14. April 2016

Ein Jahr "Klausuliert" - eine erste Bilanz

Ein Jahr ist es her, als ich begann einen Blog zu schreiben. Inzwischen nach fast 250 Blogeinträgen und mehr als 20 veröffentlichten Leserbriefen wird es Zeit eine Resümee zu ziehen.
Es war einiges an Arbeit, aber es hat immer Spass gemacht die Beiträge zu schreiben. Ich habe gemerkt, dass ich mit der Zeit meine Gedanken und Ansichten besser zu Papier bringen konnte. Es wurde verständlicher und ging leichter von der Hand. Ich habe auch einen Rhythmus gefunden, der mir entgegen kommt. Ich habe gelernt, ich bin nach dem Frühstück am kreativsten, dann geht es leicht von der Hand. Später wird es Arbeit.
Die Leserbriefe haben mehr Resonanz eingebracht als gedacht. Ich wurde über Email angeschrieben, angerufen, man hat mich angesprochen auf die Leserbriefe, sowohl im Bekanntenkreis, als auch außerhalb. Gerade heute kam spontan bei der Post die Meldung des Postmitarbeiters vom Nebenschaltet: „Herr Doktor Höllbacher, ich habe ihren Leserbrief super gefunden…..“
Ja man begibt sich in die Öffentlichkeit, auch wenn man „nur“ Leserbriefe schreibt. Die Leute interessiert, was andere schreiben und schätzen Leserbriefe als Aussagen aus dem „Volk“, als Aussagen von „einem von Ihnen“.
Man macht sich natürlich auch angreifbar, man äußert sich und ist festgenagelt auf seine Aussagen.
Man muss sich eine Meinung bilden und diese ist fest geschrieben. Aber dies ist ja eigentlich etwas Gutes. 
Zusammenfassend kann ich sagen: Deine Heimat braucht dich jetzt! - Eure Heimat braucht euch, jetzt, aber nicht für einen Präsidentschaftskandidaten Hofer!
 Alle die, die diesen Blog lesen, versucht es auch, schreibt euren Blog, tut eure Meinung kund, schreibt Leserbriefe, bringt euch ein, meldet euch zu Wort.

Was unsere Heimat nicht braucht sind rechts außen Ideologien, denn diese haben keine Lösungen, sondern nur Parolen.