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Montag, 23. Oktober 2023

Wenn der Krieg in die Klassen kommt

 „Der Bedarf besteht momentan nicht“, der Bedarf der Intervention? Dies war die Aussage in der Kleinen Zeitung vom zuständigen Psychologen der Bildungsdirektion der Steiermark. Alleine der Umstand, dass es keine handgreiflichen Auseinandersetzungen gibt, kann nicht die Begründung sein um nicht zu reagieren. Antisemetismus ist in Österreich nicht nur in der Gesamtbevölkerung hoch, sondern noch deutlich höher in der Bevölkerung mit muslimischen Hintergrund. Bedingt durch „Heimatsender“ und TikTok sind gerade Jugendliche leicht zu manipulieren und schlagen sich mit der Unterstützung der Fake News auf die Seite der Hamas.

Die Reaktion von öffentlicher Seite folgt dem typisch österreichischen Lösungsschema.  1) Nicht darüber reden, dann geht es schon weg. 2) Wenns schlimmer wird, dann soll es die Schule richten und die Lehrer sollen etwas tun. 3) Wenn es nicht klappt, dann sind die Lehrer und Schulen schuld. Echte Lösung ist dies, wie immer keine. Dabei wäre gerade jetzt die Investition in die Zukunft wichtig. Wenn wir jetzt etwas Geld in die Hand nehmen, Menschen aus den Communities schulen und in die Schulen schicken um mit den Schüler:innen zu reden, können wir aufklären und erklären. Können zeigen, dass uns die Menschen im Gazastreifen nicht egal sind, aber auch zeigen, dass es ein Recht auf den Staat Israel gibt, dass Antisemetismus in Österreich nicht geduldet werden kann und wird. Tun wir nichts, wird der Antisemetismus zunehmen, der Haß auf „den Westen“ und auf unsere demokratischen Errungenschaften wie Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit.

Wie immer gilt der Grundsatz jetzt in die Zukunft investieren, oder später versuchen zu reparieren! Überlassen wir doch nicht alle Probleme der nächsten Generation.

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