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Dienstag, 24. Oktober 2023

Kinderbetreuung für unter 3-Jährige

Der Kanzler hats gesagt, wirklich, wir wollen Geld investieren in die Betreuung von Kindern auch unter 3 Jahren, viel Geld. Wir könnten damit Frauen die Wahlmöglichkeit geben sich entweder einem Beruf oder der Karriere zu widmen, wir könnten Kinder mit Migrationshintergrund einen besseren Start ins Schulleben ermöglichen. Wir könnten damit den Startnachteil reduzieren, den Kinder haben, wenn sie aus bildungsfernem Umfeld stammen.

Was könnten wir alles für Vorteile dadurch erzielen.

Aber halt, was wird der konservative Flügel der österreichischen Gesellschaft dazu sagen? Rabenmütter!!! Kindesweglegung!!! Kindern gehören zur Mutter! Nur Mütter wissen was ihrem Kind guttut! Die Kinder werden indoktriniert! Linke Ideen! 

Tja, da bleibt nur: „Wenn erst nur aushält, da Kanzler“


Auch die x-te Wiederholung erhöht nicht den Wahrheitsgehalt

Nur weil ein Porsche Fan der FDP nicht auf seinen Verbrenner verzichten will heißt dies noch lange nicht, dass der Weg der richtige ist. Der Individualverkehr hat nur die Alternative elektrisch zu sein, oder eben nicht zu sein. E Fuels sind dafür keine Alternative.

Der Hinweis, dass die Netzinfrastruktur für das Laden von PKW nicht reichen werde ist leider nicht hinreichend. Der Ausbau der Netze ist sowieso alternativlos und die bisherigen Netze - siehe Versuche der Energie Linz - reichen um auch ganze Siedlungen mit intelligenten Wallboxen zu versorgen. Solaranlagen in Einfamilienhäusern sind hervorragend geeignet um E Autos mit bidirektionaler Lademöglichkeit zu versorgen und belasten somit die Netze nicht, sondern entlasten diese.

Die immer wieder genannten Anlagen zur E Fuel Erzeugung in Patagonien, sind Augenauswischerei. Einerseits wird Wasserstoff ein rares Gut - Stahlerzeugung, Chemische Industrie brauchen tausende Tonnen davon um zu dekarbonisieren - und CO2 aus der Luft ist bisher technisch gerade einmal in homöopathischen Dosen erzeugbar. In Patagonien wird zur Erzeugung des wenigen E Fuels - keine tausende Liter wie angekündigt - CO2 verwendet, dass aus der industriellen Produktion stammt und wird von Diesel LKW geliefert. Weit weg von klimaneutral!

Und wenn dann schon E Fuels, dann bitte dort einsetzen, wo sie derzeit technisch die einzige Lösung sind.

Es ist schon eigenartig, dass immer wieder dieselben Argumente für die E Fuels kommen, die von gewissen Lobbyorganisationen gestreut werden.

Was bedeutet Technologieoffenheit? Dass tausende getäuschte Autofahrer dann fordern, dass sie weiter mit fossilem Kraftstoff fahren dürfen? Wenn kein, oder mehrfach so teures E Benzin, die einzige Möglichkeit für ihre Verbrenner darstellt.

Verbrennerfahrer, die sich haben täuschen lassen! Die Rechnung geht dann an wen? 

Montag, 23. Oktober 2023

Darum verschiebe nur auf morgen, was die nächste Generation kann entsorgen!

Es klingt ja toll wenn man Anlagen in Wüstengebieten errichtet oder in Patagonien, überall, wo wir meinen, dass dort keine Menschen leben und auch sonst nichts vorhanden ist. Dort - weit weg - stehen dann die Windräder, oder die Solaranlagen, nicht sichtbar für uns und ach ja wir tun ja noch was Gutes! Entwicklungshilfe für die da unten.

Nein Leute, so läuft es nicht!

Den Dreck, den wir machen, sollten auch wir wieder beseitigen, hier und jetzt. Afrika oder Südamerika sind keine Kolonien und auch auf unseren Gipfeln weht der Wind und die Sonne scheint auch in der Steiermark. Ja weniger, aber wir haben dann auch keine Transportverluste.

Und so ganz nebenbei, wenn wir schon Probleme mit den Technikern haben, die die Anlagen installieren, wie stellt man sich dasselbe dann in Entwicklungsländern vor? Ja, ja Großanlagen, da braucht man weniger Techniker und die Teile kann man in Europa fertigen und verschiffen und die Techniker mitbringen. Kolonialismus im 21. Jhd.

Fangen wir doch endlich an die Chance zu sehen und neue Technologien zu entwickeln, die ohne CO2 funktionieren! Investieren wir in Erneuerbare Energien und zwar massiv anstatt immer zu lamentieren „es wird eh nix!“.

Sparen wir uns jährlich 18 Milliarden Euro für Öl und Gas und stecken es in Bildung.




Es klingt ja sehr gut, wenn man meint CO2 im Kreislauf rennen zu lassen, nur der Kreislauf braucht eine Pumpe und die braucht Energie.

Wenn der Krieg in die Klassen kommt

 „Der Bedarf besteht momentan nicht“, der Bedarf der Intervention? Dies war die Aussage in der Kleinen Zeitung vom zuständigen Psychologen der Bildungsdirektion der Steiermark. Alleine der Umstand, dass es keine handgreiflichen Auseinandersetzungen gibt, kann nicht die Begründung sein um nicht zu reagieren. Antisemetismus ist in Österreich nicht nur in der Gesamtbevölkerung hoch, sondern noch deutlich höher in der Bevölkerung mit muslimischen Hintergrund. Bedingt durch „Heimatsender“ und TikTok sind gerade Jugendliche leicht zu manipulieren und schlagen sich mit der Unterstützung der Fake News auf die Seite der Hamas.

Die Reaktion von öffentlicher Seite folgt dem typisch österreichischen Lösungsschema.  1) Nicht darüber reden, dann geht es schon weg. 2) Wenns schlimmer wird, dann soll es die Schule richten und die Lehrer sollen etwas tun. 3) Wenn es nicht klappt, dann sind die Lehrer und Schulen schuld. Echte Lösung ist dies, wie immer keine. Dabei wäre gerade jetzt die Investition in die Zukunft wichtig. Wenn wir jetzt etwas Geld in die Hand nehmen, Menschen aus den Communities schulen und in die Schulen schicken um mit den Schüler:innen zu reden, können wir aufklären und erklären. Können zeigen, dass uns die Menschen im Gazastreifen nicht egal sind, aber auch zeigen, dass es ein Recht auf den Staat Israel gibt, dass Antisemetismus in Österreich nicht geduldet werden kann und wird. Tun wir nichts, wird der Antisemetismus zunehmen, der Haß auf „den Westen“ und auf unsere demokratischen Errungenschaften wie Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit.

Wie immer gilt der Grundsatz jetzt in die Zukunft investieren, oder später versuchen zu reparieren! Überlassen wir doch nicht alle Probleme der nächsten Generation.

Mittwoch, 15. Februar 2023

„Friedenslösung“

Bei der Frage ob die Ukraine sich massiv für einen Frieden einsetzen soll, der die bisher von Rußland besetzte Gebiete aufgibt um damit den Frieden zu erreichen wird nur allzugleich über Gebiete gesprochen. Die Krim, der Donbas. Dabei verfallen alle Verfechter der Theorie in eine Diktion die aus dem vorletzten Jahrhundert stammt. Aus einer Zeit, in der Landbesitz die Grundlage der Bedeutung eines Staates darstellte. Je mehr m2 desto mehr Einfluß. Oder wie der verrückte Typ aus Braunau meinte „Lebensraum“.

Nur vergessen und vergaßen alle, dass dieses Land, der „Lebensraum“ bereits besetzt ist, dass dort Menschen leben. Also müssen diese entweder entfernt - also verschleppt - oder unterdrückt werden. Die dritte Lösung der Bevölkerung Selbstverwaltung zu ermöglichen - wie inzwischen in Südtirol auf hervorragender Weise umgesetzt - braucht aber Zeit, wenig Opfer und als Mindestvoraussetzung Demokratie.

Nichts davon ist in den besetzten gebieten gegeben.

Selbst wenn jetzt eine „Friedenslösung“ gefunden würde, wäre diese keine Dauerhafte, da die Bewohner weiterhin für eine Rückführung ihres Landes kämpfen würden. Dann eben nicht offiziell, sondern um Untergrund.

Damit schält sich der eigentliche Grund des Drucks der „Friedensstifter“ in der EU heraus. Es geht primär darum entweder ideologische Feinde zu denunzieren - die bösen Amerikaner - der eigene Wählerschaft eine Bösewicht zu präsentieren - die Ukraine und damit die USA sind schuld an der Inflation und Energiekrise - oder die Angst vor einem 3. Weltkrieg. Letzteres kann ich noch verstehen, führt aber dazu, dass hier auch nur die Eigeninteressen geschützt werden und Rußland damit ebenso freie Hand gegeben wird wie Nord Korea oder China. Sind doch alle drei Atommächte mit Diktatoren an der Macht.

Also somit bleibt nach der Vorstellung der „Friedenslösung“ nur der Rückzug. Und dieser Dauerhaft in der Ukraine, in Taiwan, Baltikum oder Finnland.

Und so ganz nebenbei, die Aussage „es muss immer zwei für eine Auseinandersetzung geben“ ist einer der größten Fehlinterpretationen der Geschichte. Sagen sie dies einmal einem Nachkommen eines in Auschwitz ermordeten Juden, Sinti, Roma oder Kommunisten!


Montag, 13. Februar 2023

Hilfe ich werde alt!

Für manche/n kommt sie nie, für einige späte und ganz wenige wissen darum.

Die Einsicht, dass mit zu nehmendem Alter einige Dinge, die bislang selbstverständlich waren nicht mehr oder nur verringert oder nur mehr teilweise möglich sind.

Auf einmal, für sich selbst ganz plötzlich, funktioniert manches nicht mehr so wie vorher. Die Umwelt hat es vielleicht schon bemerkt, die Ehefrau, der Ehemann, der Partner, aber niemand will etwas sagen. Schlechte Nachrichten will man weder mitteilen noch hören. Dabei trifft es doch alle von uns.

Als Tanzlehrer merke ich es oft sehr bald, wenn etwas nicht stimmt, stelle aber auch bei mir fest, dass nicht mehr alles so leicht von der Hand oder dem Fuß geht.

War es noch vor wenigen Jahren kein Problem alle Schritte, Kombinationen, Bezeichnungen und Schritte zu nennen und es war für mich klar, dass ich all dies im Kopf durchgehen konnte, ohne viel „nachdenken“ zu müssen. So merke ich jetzt, dass es manchmal notwendig ist wirklich nachzudenken.

Auf einmal fällt mir der Name einer Figur nicht mehr ein, die ich bereits 1000x getanzt habe. Internationale Persönlichkeiten, Filmstars, Sportler:innen, alles wird etwas mühsamer, bis man sich erinnert hat. Manchmal braucht es auch Zeit, mehr Zeit um die Information wieder  im richtigen Schubfach des Gedächtnisses zu finden.

Dies zu erkennen und sich selber einmal zuzugeben ist schon schwer genug, aber auch nach außen damit umzugehen ist noch viel schwerer.

In den Tanzkursen, die man teilweise seit Jahrzehnten hat, wird einem dies sehr bewußt. Die Tanzschritte werden mit der Zeit einfacher, das Tempo wird reduziert, damit alle möglichst mitmachen können.

Trotzdem wird öfter einmal klar, dass gerade wir Männer uns sehr schwer tun damit zuzugeben, dass man sich gerade an den Schritt nicht erinnern kann, dass man gerade eben erst gelerntes nicht wirklich umsetzen kann, oder dass einfach das Tempo nicht mehr geht, auch wenn man möchte.

In einer Gesellschaft, die immer älter wird, müssen wir hier eine neue Kultur hineinbringen, eine Kultur des „nicht mehr starker Mann sein müssen“, eine Kultur des „Schatz, ich brauch da deine Hilfe“.

Gleichzeitig verlangt dies vom Partner, der oder die ja auch nicht mehr ganz so jung ist, die Bereitschaft „sanft“ zu helfen. Auch hier heißt es lernen zu helfen ohne zu nerven. Eine gewaltige Herausforderung, die es aber erst ermöglicht auch im Alter das Leben, das gemeinsame Leben zu genießen!



Montag, 6. Februar 2023

White Old Man

 

Eigentlich sollte es ein Post werden, der sich damit beschäftigt, dass man, ohne es so wirklich zu merken auf einmal alt wird. Dass manche Dinge nicht mehr so funktionieren, auch wenn  man sportlich ist, wenn man sich gesund ernährt.

Dinge, die bei Frauen schon thematisiert werden, bei Männern aber noch immer ein Tabuthema sind. Sei es geringere Libido oder auch das Problem, dass man zusehens undicht wird, zu nahe am Wasser gebaut, oder Dinge und Namen einfach vergißt.


Die Themen werden sicherlich auch  noch kommen, aber inzwischen habe ich - durch TikTok, Facebook und Insta, aber auch durch die Leserbriefe der Tageszeitungen gesehen, dass ein anderes Thema vielleicht noch brennender unter meinen Fingernägeln aufkocht: white old men, alte weiße Männer!

Hä, was bitte, wie?

Warum sind es gerade alte weiße Männer, die meinen Klimaaktivisten gehören eingesperrt, mit Gefängnisstrafen belegt und gewaltsam von der Straße entfernt. Warum wollen gerade weiße alte Männer, dass Radfahrer Nummerntafeln haben, sie wenn möglich umfahren dürfen, wenn sie nicht extrem rechts fahren, oder gar nebeneinander.

Warum wollen gerade alte weiße Männer Parkplätze in der Innenstadt genau neben dem Geschäft in dass sie wollen und sind nicht bereit 20 m zu gehen?

Warum wollen gerade alte weiße Männer Wasserstoffautos und verteufeln E Autos?

Die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen!

Warum aber nur? Sind es alle nur grantige Typen, wollen sie den Frauen, den jüngeren Männern oder keine Ahnung wem, etwas auswischen? Sind es vielleicht gar nicht reale Menschen, sondern nur Fakeaccounts, die uns die alten weißen Männer vorspielen? Oder sind es die letzten Rückzugsorte, die letzten Reservate in denen sich die Spezies wohlfühlt?

Ich möchte versuchen dieser Frage nachzugehen und auch meine eigene Erfahrung, als inzwischen WOM einbringen, da auch ich merke, dass die Ungeduld ebenso zunimmt, wie das Gefühl am Abstellgleis zu landen. Mag es nur ein Gefühl sein, oder Realität, betreffen wird es viele davon.

Mal schauen, was daraus wird.


Mittwoch, 19. Januar 2022

Tanzen ist ...

Eine Frage, die jetzt in Zeiten der Pandemie eine Bedeutung erlangt hat, die man ihr nie zugetraut hätte.

Hin und her gerissen zwischen Sport und Freizeit, zwischen den Bestimmungen für Sportausübungen und den für die Freizeitwirtschaft liegt der Tanz wie so oft in der Mitte, oder anders ausgedrückt, sitzen wir wieder einmal zwischen zumindest zwei Stühlen.

Fragt man den Mann, die Frau auf der Strasse ob denn Tanzen Sport ist, so wird man von Frauen meist die Antwort bekommen „ja, sicherlich“, von Männern „no, jo eigentlich net“. Und genauso geht es und wenn wir die Frage ans Ministerium stellen.

„Langsamer Walzer ist jetzt kein Sport, Boogie, wenn er schnell ganz wird, schon“ so zumindest die fachkundige Auskunft des angefragt Beamten! Gehts noch? Also Laufen ist Sport, oder doch nicht? Alles über 4 min pro km ist nicht Sport, auch wenn es mit 20% Steigung auf den Berg rauf geht. Also liebe Hobbyläufer, ihr mach gerade eine Freizeitbeschäftigung, aber Sport ist des ned!

Und vor allem wenn ihr nicht im Verein organisiert läuft, kann es sowieso kein Sport sein.

Deshalb ist das Tanzen ja auch kein Sport! Außer, ja außer Tanzen wird im Verein gemacht, mit dem Ziel eines Tanzturniers!

Also wer jetzt Zumba im Tanzsportclub macht, der macht Sport, wer denselben Kurs, bei derselben Trainerin in der Tanzschule macht, keine Chance, ist dann natürlich nicht Sport! Aber wer macht Zumba für einen Wettkampf und gibt es den überhaupt. Nein gibt es nicht, aber trotzdem, im Verein Sport, außerhalb nicht.

Oder versuchen wir es einmal mit der Nationalsportart schlechthin. Rauf auf die Brettln, Lift anstellen, rauf fahren und runter wedeln. Achtung ist dann natürlich kein Sport, sollte man also tunlichst vermeiden. Außer ihr seid im Schiverein und nehmt an Meisterschaften teil, ja dann ist es Sport, oder wie.

Tja, wie leicht zu erkennen ist, so leicht ist die Frage nicht zu beantworten.

Tanzen ist also…..

Sport ganz klar, genauso wie das Kicken mit Freunden Sport ist, Volleyball am Strand oder das schwimmen im Badeteich. Und auch ganz unabhängig davon, ob der Badeteich dem Schwimmverein, der Stadt Graz oder einem privaten Unternehmer gehört.

Samstag, 28. November 2020

Bewegungsmangel in Coronazeiten?

Überall ist zu lesen, dass durch den Lockdown der Bewegungsmangel zunimmt, die Menschen an Gewicht zunehmen und keine Bewegung machen. Durch den Wegfall der Vereinsaktivitäten wird die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher gefährdet, durch die mögliche Sperre der Skilifte werden Hunderte ihrer Bewegung beraubt.

Okay, aber stimmt dies denn wirklich?

Ich laufe seit vielen Jahren, fahre mit dem Rad und mache aktiv Triathlon! Bei meinen täglichen Runden bin ich noch nie so vielen Menschen begegnet, die auf den Berg wandern gehen, die mit dem Mountainbike unterwegs sind, oder die sich auf die Laufstrecke wagen. Unsere Vereinsmitglieder - Bereich Hip Hop, Ballett, Showdance - tanzen alle mit großer Begeisterung online mit unseren Trainerinnen und Trainern zuhause und sind weiter in Bewegung.

Es wird gewandert, gelaufen, mit dem Rad auch ins Büro und zum Einkauf gefahren, die Berge sind bewandert wie noch nie, Ausflüge mit der engen Familie werden unternommen, Fahrräder sind teilweise ausverkauft.

Vielleicht ist die Zahl derer, die sich in manchen Vereinen tummeln etwas zurück gegangen, sicherlich auch die Zahl der Personen, die im Fitnessstudio trainieren, aber outdoor ist so viel los wie noch nie.

Jetzt gilt es diesen „drive“ aber auch beizubehalten und zu nutzen und mit den bestehenden Angeboten in „nicht Coronazeiten“ zu kombinieren, damit noch mehr Menschen Bewegung und Sport als Alternative zu TV und Handy erkennen.

Neue Möglichkeiten, neue Chancen und vielleicht zurück zu den Wurzeln, als Wandern am Wochenende noch „in“ Warnung beim Schifahren die Felle aufgezogen wurden!


Dienstag, 3. November 2020

Verantwortung

Ja, wir tanzen im Herzen weiter und ja, ohne Kunst, Kultur und Tanz wird es still im Land. Wir sind relevant, nicht nur dafür, dass wir selber unseren Lebensunterhalt verdienen, sondern auch dafür unsere Mitarbeiter*innen zu beschäftigen und die Menschen zu Bewegung im Kopf und Körper animieren!

Aber!!!! Wir haben auch eine Verantwortung, eine Verantwortung unseren Gästen, unseren Kunden und der Gesellschaft gegenüber. Eine Verantwortung, die weit über die Grenzen von Clusterbildung in Kunst- und Kultureinrichtungen, weiter über unser Bemühen um Präventionskonzepte, Hyginestandards usw. hinaus geht. Eine Verantwortung der wir uns auch stellen müssen, auch wenn es bedeutet, dass wir im November und wahrscheinlich auch im Dezember noch geschlossen sein werden.

Irgend eine Maßnahme wird man setzen müssen um die Ausbreitung des Virus zu verhindern! Ja ich weiß, überall nur nicht bei uns! In den Schulbussen, bei den Schulen, in den Industriebetrieben, bei den Behörden, beim MNS, beim Contact Racing, bei…..

Bei aller Frustration, die ich empfinde, da auch ich meinen geliebten Beruf nicht ausüben darf und dem Bedauern all unserer Kunden und meist Freunde, die wir immer wieder bei uns haben und mit ihnen schöne, lustige, spannende Zeiten verbringen, kann ich verstehen, dass es uns trifft. Dass „die Wirtschaft“ zu der wir ja auch gehören, irgendwie weiter laufen muss. Die Menschen müssen Geld verdienen um sich uns leisten zu können, um ins Restaurant gehen zu können, um sich einen Urlaub mit oder ohne Kunst, Kultur und Tanz leisten zu können.

Und wenn wir uns unser Land anschauen, sind wir im Verhältnis Wirtschaftsleistung - „Wirtschaftsleistung“ ein dummes Wort, als ob die Wirtschaft etwas leistet und nicht die Menschen - zur Anzahl der Kontakte das geringere Übel.

Daher hören wir auf zu jammern, leisten wir unseren Beitrag, bereiten wir uns vor, auf die Zeit danach!

Gleichzeitig erwarte ich mir auch von der Gesellschaft eine Wertschätzung für diesen Verzicht. Einerseits monetär, indem alle unsere Betriebe, egal ob EPU oder KMU, aufgefangen und entschädigt werden und andererseits emotionell. In Zukunft bedarf es eines neuen Umganges mit all den Branchen, die jetzt ihren Beitrag leisten. Dieser darf weder ein Bashing „ihr habt ja den Ausfall ersetzt bekommen, also seid ruhig“ sein, noch ein „ihr gehört nicht zu den systemrelevanten Berufen“.

Wir haben verzichtet und verzichten weiter, wir haben Kunden verloren, die wir vielleicht nie wieder bekommen, wir haben Aufbauarbeit über Jahre verloren, wir haben Kultur verloren, wir haben Kunst verloren. All dies gilt es danach wieder aufzubauen. Mehr davon und nachhaltig, im Sinne von „systemrelevanter Kultur und Kunst und Berufen“.

In diesem Sinne üben wir Verzicht zum Wohle der Gesellschaft im vertrauen auf die Zukunft!


Donnerstag, 30. Juli 2020

Die Umleitung der Donau oder die Sinnhaftigkeit von 22 kW Anschlüssen für E-Autos bei Ein- und Mehrfamilienhäusern

Lasst uns die Donau umleiten, damit jeder Haushalt in Niederösterreich und Wien seinen Swimmingpool innerhalb von 2 min füllen kann, oder ein Glas Wasser in Millisekunden! Blödsinn?! Aber klar! Genau so unsinnig, wie 22 kW oder gar 50 oder mehr kW Anschlüsse bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern zu installieren um E- Autos schneller laden zu können. Warum?! Ganz einfach! Autos sind Stehzeuge und keine Fahrzeuge. Zumeist steen die meisten KFZ von 20 Uhr am Abend bis 6 Uhr früh, wenn nicht durchgehend und jeden Tag, so zumindest meist 4 bis 5 Tage pro Woche. D.h. ein E-Auto kann in der Woche ca. 40 bis 50 h laden, um dann für die Fahrt ins Büro, zum Einkauf oder zur Freizeitgestaltung verwendet zu werden. 10 oder 20, vielleicht 50 oder gar 100 km. Da reicht ein 220 V Anschluß, wie für eine Waschmaschine aus, um den Akku genügend zu laden. Dann steht es zumeist wieder 4 bis 8 Stunden und könnte wieder an einen 220 V Steckdose geladen werden. 

Nur dann wenn wir auf Urlaub fahren wollen, beruflich weitere Strecken bewältigen oder aus sonst einem Grund an einem Tag 200 oder 300 km hin und wieder zurück fahren, brauchen wir möglichst schnell zusätzliche Energie in unseren Akkus. Dann ist es sinnvoll Ladestationen an Autobahnen, Durchzugsstrassen außerhalb größerer Städte, bei Restaurants, Cafes oder Hotels zu errichten.

Daher ist die Diskussion um die Möglichkeit von Ladestationen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern eigentlich völlig falsch und vermittelt potentiellen E-Autokäufern nur den Eindruck ohne Ladestation keine Chance. Wenn ich die nicht habe, kann ich mein Auto nicht nutzen. Hinzu kommt, dass die Verteilernetze mit einer 220 V Steckdose und der entsprechenden Ladeleistung nicht überlastet werden!

Also bitte nachdenken und vernünftig investieren.


Mittwoch, 24. Juni 2020

Nicht eine Zeile wert


Seit 3 1/2 Monaten steht das Training aller Judokas und aller Tanzsportler. Alle Kontakt- und Kampfsportarten leiden unter einer monatelangen Trainingspause. Meisterschaften werden teilweise auch im Herbst noch nicht durchgeführt werden können, der Tanzsportverband hat bereits alle Staatsmeisterschaften 2020 abgesagt.

Gleichzeitig sind seit 3 1/2 Monaten alle Tanzkurse von Jugendlichen und Singles gestrichen bzw. verlegt worden, auf später, oder wann auch immer. Ballvorbereitungen wurden ausgesetzt, Fragen der Maturanten wann Bälle wieder stattfinden können und wie, können nicht beantwortet werden.

Jetzt auf einmal, ganz plötzlich verkündet - so zumindest das Ministeriums für Kultur, Sport und Öffentlicher Dienst - sind alle, wirklich alle Sportarten indoor wieder möglich. Judokas können wieder trainieren, Tanzsportler wieder mit ihren Tanzpartnern tanzen, dadurch - aufgrund der Gleichbehandlung - Jugend- und Singlekurse wieder abgehalten werden und Ballvorbereitungskurse wieder starten. Aber!!!!!

Dies ist manchen Zeitungen nicht eine Zeile wert!

Wieviele Zuschauer bei einem Fußballspiel sitzen, ob Handball- und Volleyballspiele von 1000 oder 1200 Zuschauer besucht werden können, ist die einzige Frage, die die Kleine Zeitungen die Presse bewegt?

Ja ich verstehe, es geht um die Finanzierung der Vereine, verstehe ich, ist wichtig! Aber viel wichtiger sollte es doch sein, dass tausende Jugendliche, Erwachsene Sport betreiben und nicht zuschauen, sondern selber etwas tun, sich selber bewegen!

Jetzt wird schon das Zuschauen nur mit 10% besteuert, die Sportausübung aber mit 20%, der Konzertbesuch normalerweise mit 13%, jetzt mit 5%, jetzt wird auch noch die Möglichkeit der Sportausübung verschwiegen?

Wann startet hinter den Aufrufen zu mehr Bewegung endlich einmal das Bewusstsein, dass die Bewegung, die Sportausübung im Zentrum stehen sollte und nicht das Zusehen? Die Wiederöffnung der Kultur ist und war seitenlanges Thema. Wichtig, denn wir leben nicht nur vom Brot allein, aber auch nicht von der Kultur alleine. „No sports“ zeugt genau sowenig von einem menschenwürdigen Leben wie „Kunst und Kultur interessieren mich nicht“!


Mittwoch, 29. April 2020

Wir leben nicht vom Brot allein

Dank unserer guten Versorgung brauchen wir uns - trotz Hamsterkäufen - in Österreich nicht davor zu fürchten in Zeiten der Krise zu verhungern. Vielleicht müssen wir den einen oder anderen Tag auf einen Nachschub von Germ oder Klopapier verzichten, aber für beide Produkte gibt es Alternativen!
Aber - das sagt uns schon so ein altes Buch, genannt Bibel - der Mensch lebt nicht vom Brot alleine. Da gibt es mehr, dass wir brauchen um zu leben, zu überleben und noch mehr um glücklich zu sein.
Eines dieser Lebens-, dieser Überlebensmittel ist der Tanz.
Egal ob alleine, paarweise, und der in der Gruppe, ob zuhause, in der Tanzschule, am Ball, in der Disko oder einfach nur am Strand. Tanz ist Ausdruck unserer Lebensfreude, Tanz ist Bewegung, Tanz ist Gruppendynamik, Tanz ist sozialer Kontakt, Tanz ist Sprache, Tanz kann alles sein. Tanz ist alles, alles für uns, die wir uns täglich damit beschäftigen, den Tanz praktizieren, ihn lieben, ihn unterrichten und davon leben. Tanz ist für viele tausende Österreicher ihr Hobby, ihre Freizeitbeschäftigung, ihr Sport und ihre Leidenschaft.
Wir alle leben Tanz und wir hungern.
Wir hungern seit inzwischen 6 Wochen und wir suchen jede Gelegenheit unseren Hunger zu stillen. Wir machen livestreaming, tanzen miteinander im Internet, machen Videos, zeigen Schritte, machen alles was möglich und erlaubt ist. Aber trotzdem bleibt unser Hunger aufrecht, denn all dies ist wie Astronautennahrung, hoch konzentriert vielleicht, geschmacklos, gerade genug um uns am Leben zu halten.
Aber lange werden wir es nicht mehr aushalten, lang können wir nicht mehr hungern!
Wir, die Tänzerinnen und Tänzer, brauchen dringend eine Perspektive, wir müssen wissen wann wir wieder eine Chance haben zu tanzen! Damit wir zumindest etwas machen, dass auch mit dem Tanz möglich ist: Traumtänzer zu sein und über den Wolken herumzutänzeln uns vorzustellen wie wir wieder tanzen, alleine, mit Freunden, mit Bekannten, mit Unbekannt, ganz egal, einfach nur TANZEN!

Bleib daham und kauf regional


Kaufen wir doch unsere Produkte vom Bauern um die Ecke, bauen wir unsere eigene Industrie für Schutzmasken, Gummihandschuhe, Beatmungsgeräte, Intensivbetten, Schutzmäntel, Plastikmasken, …. usw. auf. 
Guter Ansatz, aber er geht irgendwie zu weit! 
CO2 Ausstoß zu besteuern, gut, damit sollten wir leben können und damit werden auch manche Produkte teurer, die nicht aus der Umgebung kommen. Manches Fleisch wird mehr kosten, selbst vom Bauern ums Ecke, da seine Futtermittel vielleicht aus Italien, Argentinien oder Brasilien kommen. Manche Tomate wird teurer, die eben aus Israel oder Spanien kommt und mancher Supermarkt wird kleinere Regale brauchen.
Wie weit aber wollen wir damit gehen? Dann wäre es doch auch gerechtfertigt zu sagen Urlaub im eigenen Land!? So wie die Bundesregierung es jetzt vorschlägt!
Aber ist es nicht schizophren, wenn wir gleichzeitig fordern, dass die Deutschen Gäste nach Österreich dürfen?
Wenn wir dann - wie gestern gehört - in so vielen Bereichen der Umwelttechnologie Weltmarktführer mit unseren Betrieben sind, wie sollen wir dann diese Technologie exportieren, wenn die anderen Ländern auf ihre eigene Technologie setzen? Weltmeister für Österreich? Wie klein kann dann ganz schnell die Welt werden!
Sollten wir nicht den Aspekt der Welt immer mitbedenken, oder zumindest den Europas? 
Sollten wir uns hier nicht besser abstimmen und miteinander arbeiten, mehr als bisher und nicht weniger.
Heute betrifft uns Corona in Österreich, morgen in Europa und nächste Woche werden wir feststellen, dass uns Corona in Afrika mindestens so stark beschäftigen wird, wie in Deutschland oder Schweden! Und dasselbe gilt für Südamerika!
Regional und Global sind keine Gegensätze sondern Teile eines großen Puzzles!

Was ist wirklich wichtig

Noch 34 Tage Unterricht bis Schulende, jeder Tag muss genutzt werden! Kinder haben viel Zeit verloren, ihre Entwicklung wird deutlich hinter allen Kindern der letzten Jahre zurück liegen. Ein Übertritt an andere Schulen wird unmöglich sein, besser alle sollten die Schulklasse wiederholen um den Stoff der letzten Wochen nachholen zu können!?
Diesen Eindruck bekommt man, wenn man manche Kommentare oder Leserbriefe in diversen Zeitungen liesst. Nichts davon ist richtig, nichts davon ist real!
Würde es stimmen, müsste Italien eine totale Verdummung bevorstehen!!
Was jetzt wichtig ist, wenn wir die Schulen schon unbedingt aufsperren wollen, ist Bewegung, Musik, Unterricht auf der Basis Distance Learning und Unterricht über das Corona Virus und wie es allen damit gegangen ist.
Jetzt sinnlos zu versuchen „verlorenen Stoff“ nachzuholen, würde bedeuten Distance Learning hätte nicht stattgefunden, hätte nicht funktioniert! Jeder Unterricht der Lehrer in den letzten Wochen über Internet wäre sinnlos und unnütz gewesen, die Bemühungen der Eltern ohne Sinn und Verstand! Warum hat man dies dann überhaupt gemacht, warum die Bemühngen, warum freie Laptops an die Schüler? ja einige Schülerinnen und Schüler wurden nicht erreicht, wenige um die man sich kümmern muß! Aber gibt es die nicht auch im Regelschulwesen? Gibt es nicht auch die notorischen Schulschwänzer, bei deinen weder Bestrafung der Eltern, noch Sozialhilfe etwas bringen? 
Bewegen wir doch unsere Kinder gerade jetzt! Raus in den Schulhof und Bewegungseinheiten, es muss ja nicht Fußball sein, es geht auch ohne Kontakt!
Musikunterricht, ja warum denn nicht, man muss ja nich unbedingt singen! Musik hören und lernen was ein Rhythmus ist, was Schlaginstrumente sind oder wie ein Orchester funktioniert! Kulturland Österreich, welch ein Niedergang!
Und wie sieht es mit den Kindern aus, wie haben sie die Zeit überstanden, wenn sie schon die letzten Wochen nicht mit ihren Freunden und er Schule darüber reden konnten, dann bitte ist jetzt die Zeit dazu und wo? Na in der Schule! Fürs Leben lernen wir doch, oder?

Bonus für Pflegekräfte - falsches Zeichen

In Deutschland steht der Beschluss, in Österreich wird darüber diskutiert. Pflegekräften und Handeslangestellten sollen einen Bonus zu bekommen. Wofür? Dafür, dass sie in den Zeiten der Corona Krise ihren Job gemacht haben! Könnte man so sagen und eigentlich verlangt man dies von jedem Mitarbeiter, Angestellten, Arbeitr, eben einen Job zu machen und dafür auch eine Bezahlung zu bekommen. Was aber veranlaßt uns jetzt dazu einen Bonus gut zu heissen? Was haben diese Berufsgruppen jetzt anders gemacht, als vor 6 Monaten oder im letzten Jahr? Nichts haben sie anders gemacht, aber warum dann der Bonus!
Ganz einfach es ist unser schlechtes Gewissen! Jetzt auf einmal sind Pflegekräfte und Handelsangestellte in allen Medien, wird über ihre Arbeit, ihre Aufgaben berichtet. Jetzt wird uns klar, dass sie für ihre Aufgaben zu wenig verdienen, für ihre Verantwortung viel zu gering entlohnt werden! Und was tun wir - geben wir einen Bonus. Picken wir ein Pflaster drauf und wird schon wieder gut! Anstatt die Ursache zu behandeln, die schlechte Entlohnung! Wenn wir wirklich helfen wollen, wenn wir uns wirklich bedanken wollen, dann reden wir über die Entlohnung der Pflegekräfte und Handelsangestellten! Aber vergessen wir dabei nicht, dass dies auch uns etwas kosten wird - höhere Preise im Lebensmittelhandel und höhere Kosten in der Sozialversicherung! Nicht auf die Unternehmen ausreden, auch die müssen überleben können! Aber hier zeigt sich eben die Solidarität dann wirklich!


Mittwoch, 1. April 2020

Unternehmer - Risiko - Verantwortung

In den letzten Tagen fordern immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer so schnell wie möglich wieder in den Normalbetrieb zurück zu kehren. Sie nennen Schweden als Beispiel und berufen sich auf „Herdenimmunität“, „Durchseuchung“ und Schäden, die jenseits von Corona für die Menschen vorhanden sind, wie Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt u.ä. Mitunter werden Vergleiche zu „normaler Grippe“ oder anderen Epidemien oder Pandemien der Vergangenheit gezogen und damit Corona relativiert.
Manchmal erscheinen diese Forderung hart und wenige einfühlsam.
Was ist aber der Hintergrund dafür? Jetzt könnte man einwenden, dass Unternehmerinnen und Unternehmer prinzipiell herzlos seien und generell nicht auf ihre Mitarbeiter schauen, dies wäre aber eine vollkommene Verkennung der Tatsachen.
Die eigentliche Ursache kann einerseits in der Angst um die eigene Existenz sein, eine verständliche Angst, und andererseits der Umstand, dass es Unternehmer gewohnt sind Risiken einzugehen. Diese Bereitschaft zum Risiko, zum mehr oder weniger einschätzbaren Risiko, ist ein wichtiges Kriterium, um sich als Selbständige/r behaupten zu können. Dieses Risiko ist und sollte aber ausschließlich auf sich selbst beschränkt sein und hier ist das Problem. Als Unternehmer, Unternehmerin ist man das Risiko gewohnt! Dieses Risiko kann man aber immer nur für sich selber eingehen. Ich kann entscheiden, ob ich etwas produzier, verkaufe oder anbiete und auf Einschätzung und Erfahrung hoffen. Dieses Risiko kann ich aber nicht für den Anderen, für die Andere eingehen. 
Hier ist Zurückhaltung gefragt und Mitverantwortung. Verantwortung, die ebenfalls Teil des Unternehmertums ist. Ohne diese Verantwortung den Mitarbeitern und der Allgemeinheit gegenüber ist Unternehmertum ebenfalls nicht zu denken.
Daher ist gerade jetzt dieser Aspekt der, der Verantwortung der zentrale Aspekt.
Das Risiko muss minimiert werden, so weit es irgend geht und dies versucht die Regierung mit ihren Maßnahmen zu erreichen.

So schwer es auch sein muß müssen wir als Unternehmer zu Unterlassen werden aus Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.

Samstag, 28. März 2020

Homeoffice

Neben Corona wohl einer der Begriffe, die zum Wort des Jahres 2020 werden könnten. MitarbeiterInnen können oder sollen ihre Arbeit zuhause erledigen und somit einerseits den Vorschriften der Quarantäne folgen und andererseits die anstehende Arbeit weiter erledigen können.
Wie sich gezeigt hat, läßt sich in der gleichen Zeit aber weit weniger in den eigenen 4 Wänden erledigen, gerade wenn Kinder ihre Aufmerksamkeit verlangen, Fragen bei ihren Schulaufgaben haben, die Post klingelt, oder noch schnell der Einkauf erledigt werden sollte. Will man dieselbe Arbeitsleistung erbringen, muss man im Homeoffice einfach mehr Zeit veranschlagen.
Nun gibt es eine Bevölkerungsgruppe, die sowohl Homeoffice, als auch normale Arbeit gleichzeitig erledigt. Teilweise im Büro ist, um dort weitere vom Arbeitgeber beauftragte Arbeiten zu erledigen und danach im Homeoffice noch einmal weitere Arbeiten. Also eine doppelte Belastung, die sicherlich ein paar Wochen, aber nicht auf Dauer aufrecht zu erhalten ist.
Die Forderung, dass diese Bevölkerungsgruppe, da sie ja jetzt eh nichts zu tun habe und die Arbeit nicht erledigt wurde, den Urlaub zu streichen ist wohl mehr als ungerecht, unfair und unsozial. Dass dies gerade von einer SPÖ Abgeordneten kommt, da ja einige der betroffenen MitarbeiterInnen bereit wären im Urlaub durchzuarbeiten, lasse ich einfach einmal unkommentiert.
Ich würde gerne den Aufschrei der Gewerkschaft hören, würde dies von den Bauarbeitern, oder den viel zitierten VOEST Arbeitern verlangt.

Und alles nur, weil die Bevölkerungsgruppe Lehrer heißt und nicht die bevorzugte Wählergruppe ist, oder weil man halt einfach einmal eine Aussage macht, die man ja eh nicht verantworten muß und sie deshalb auch nicht fertig denken muß?

Freitag, 27. März 2020

Wegweiser zur Gesundheit


Es wird viel geschrieben über Tabletten und Medikamente um Krankheiten zu verhindern und zu besiegen, aber sind wir doch einmal ehrlich, glauben wir wirklich daran. An die Cholesterinlüge, dass man zu hohe Werte hätten den Hinweis viel Sport zu machen - wurde doch Churchill mit Alkohol, ohne Sport und Zigarren alt!
Gehen wir doch zurück auf das alte Wissen der Druiden und Schamanen, der Ureinwohner, die über Jahrtausende die Welt beobachteten und uns ihr Wissen, wenn auch meist in Geheimgesellschaften weiter gegeben haben.
Eine dieser alten Weisheiten wurde erst kürzlich von einem Forscher aus versteckten Höhlen in Frankreich geborgen, nahe an den kunstvoll bemalten Höhlen der Urmenschen. Wissen aus vergangenen Zeiten!
Aufbereitet und verdichtet läßt sich die Gesundheit durch nachfolgende Vorgehensweise über lange Zeit erhalten:
Verwende als Frühstück ein über 25 min gekochtes und reduziertes Wasser, eingedickt und über natürlichem Feuer erhitzt von einem Liter auf ca. 700 ml. Dieses ausgerichtete und konzentrierte Wasser enthält die ganze quantenmechanischen Eigenschaften des Universums und ist mit 70% Anteil Botschafter deines Körpers.
Der Vormittag sollte, um die Ausrichtung deiner Achse in Bezug auf die Lage Erde zu verbessern, von einem zumindest 10 min Drehimpus nach Links, also z.B. einem Fleckerl Linkswalzer unterbrochen werden. Dabei ist die Mindestzahl von 7 Drehungen pro Einheit zu beachten um falsche Drehimpulse in deinem Körper auszugleichen. Danach für ca 5 min keine Abzweigungen nach rechts nehmen, damit sich der linke Drehimpuls im Körper manifestieren kann.
Sollte es nicht schon erfolgt sein, sollten alle Steckdosen mit einem Strahlungsendschalter versehen werden, da ansonsten Strom ungehindert ausfließen kann. Dies kann zu einer erheblichen Strahlenbelastung führen, vor allem, wenn Atomstrom durch die Leitung fließen sollte. Leider nimmt der Verbund immer noch Atomstrom aus Tschechien ab.
Wenn man nicht auf zumindest 1000 m Höhenlage lebt, sollte zumindest einmal pro Woche komprimierte Luft ins Schlafzimmer geleitet werden. Dies kann durch eine modifizierte Luftpumpe - der Aufsatz ist gegen eine geringe Gebühr zu bekommen - erfolgen und dauert ca. 30 min. Damit wird der Raum energetisch gereinigt.
Katzenbesitzer sollten regelmäßig darauf achten, ob ihre Haustiere an einem besonderen Platz liegen. Es ist ja allgemein bekannt, dass Katzen immer schlechte Energieplätze aufsuchen. Diese sind dann energetisch zu reinigen, entweder mit einem Zirbenholzzapfen, oder einem Energiestein (beides günstig bei uns zu bekommen).
Sollten sich die Katzen weiter am selben Platz aufhalten, ist dieser zu meiden und gegebenenfalls ist die Wohnung umzustellen.
Eine Stromumpolung kann ebenfalls hilfreich sein. Dabei werden die Pole der Steckdosen umgepolt und durch einen Stromreiniger geführt. Dieser richtet die Elektronen neu aus und  ermöglicht einen reibungsfreien Fluß und verhindert das Entstehen von Radikalen, die mitunter auf das Kochgut im Haushalt übergehen können.
Sollten diese Maßnahmen alle erfolgt sein, kann noch die Beleuchtung verbessert werden, indem Lichtquantenentscheuniger eingesetzt werden. Diese Filter, die vor allen Beleuchtungskörpern - vor allem LED Lichtern und Halogenlampen - angebracht werden reduzieren die Beschleunigung des Lichtes, womit dieses mit weniger Energie auf den Menschen auftreffen und damit weniger Hautschäden erzeugen können. Diese Filter sind schwer zu beschaffen und daher etwas teurer, aber ebenfalls in unserem Onlineshop erhältlich.
Alle weiteren Maßnahmen sind noch nicht entschlüsselt, werden aber derzeit von mehreren Supercomputern über Quantenwissen erforscht und sollten in den nächsten Monaten aufbereitet sein.
Bis dahin nicht vergessen den Aluschutz aufsetzen, als Alternative geht auch eine Metallsieb und ie Strahlung der Außerirdischen abzufangen!

Auch in Zeiten von Ovid 19 braucht man ein wenig Humor!
Wichtig der Artikel ist nicht erst gemeint!



Sonntag, 22. März 2020

Was sind die richtigen Antworten?


Mangelnde Schutzausrüstung in Deutschland, Schutzausrüstung bleibt an der Grenze zu Österreich hängen, Pfleger bleiben in Tschechien stecken.
Wir müssen unsere Produktionen zurück holen, müssen Lager anlegen, beim Bauern und regional einkaufen auf unsere Nachbarn schauen….
Ja, mag vieles richtig sein, aber suchen wir die Antworten nicht in der falschen Richtung? Wäre die Kleinstaaterei die Lösung, müßte China nie aus Krise kommen!
Europa war und ist zu uneins, zu zerstückelt, zu zerteilt und eben noch nicht zusammen gewachsen. Die offenen Grenzen von Schengen haben uns das trügerische Bild geliefert, dass wir zusammen gehören würden! In der Krise zeigt sich, dass wir es nicht tun.
Wir schließen die Grenzen, halten wichtige Geräte und Ausrüstung zurück, anstatt uns gegenseitig auszuhelfen. Anstatt gemeinsam an den Hotspots schnell und unbürokratisch zu helfen und dort das Virus eindämmen, dies aber massiv, mit vereinten Kräften, schließen wir unsere Grenzen. Dies obwohl allen klar ist, dass das Virus sich an keine Grenzen hält?Und wenn wir der Meinung sind, dass es hilft Grenzen hoch zu ziehen, dann müssen wir dies an den Bundesländergrenzen tun und die Tiroler nicht in die Steiermark lassen, oder die Kärntner nicht nach Salzburg.
So wie es ausschaut, werden wir nicht daraus lernen, wir werden uns wieder aufteilen und Kleinstaaterei betreiben und uns wundern, wenn in 15 Jahren Europa zu einem unbedeutenden Lieferanten Chinas geworden ist.

Nichts gegen China, ein fantastisches Land, dass die Krise auf seine Weise bewältigt hat, aber diese Art und Weise wünsche ich mir nicht in Europa!