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Montag, 22. August 2016

Kindersoldat sprengt sich in die Luft - erste der Anfang?

Kann es ein, dass dies nur der Anfang eines neuen Gräuels ist, dass uns in den nächsten Jahren bevorstehen wird? Kinder von gefangenen Jesiden, Christen oder anderen „Andersgläubigen“, die indoktriniert mit Sprengstoffgürteln auf Feste, Grenzposten oder an die Front geschickt werden? Kinder die nicht nur sich selbst, sondern möglichst viele „Ungläubige“ töten sollen. Kinder, die für Soldaten, Polizei und Bevölkerung auf einmal nich mehr die unschuldigen Opfer sind, sondern auf einmal zu gefürchteten Feinden werden. Nicht mehr unterscheidbar zwischen friedlich spielendem Kind und tödlichem „Soldaten“.
Eine mehr als schreckliche Vorstellung, die aber aus der Sicht der „Gotteskrieger“ nur logisch erscheint. Sind doch die Andersgläubigen nichts wert, sind sie doch nicht einmal Menschen. Was liegt also näher als die Kinder von Ihnen zu ihrer eigenen Vernichtung zu instrumentalisieren.
Dabei kann es nicht weit her sein mit ihrem doch so hoch gelobten Glauben! Bisher haben wir noch keinen hochrangigen Selbstmordattentäter des IS gesehen, hat sich noch keiner nach vorne in die „Schlacht“ geworfen. Feige die Kinder töten zu lassen und selber über die Jungfrauen im Himmel zu schwafeln ist leicht.
Egal ob IS, Boko Haram oder Taliban, sind sie alle doch nur dumm, ohne jeden Glaubens, Verbrecher und Feiglinge. 
Die einzigen Möglichkeiten zur Bekämpfung der besagten Gruppen liegt in einer Bündelung aller Kräfte gegen sie und der Verbreitung ihrer Taten als Verbrechen und nicht als Heldentaten!

Es wird Zeit über die Gräben der Vergangenheit Bündnisse zu finden, die sich dieser Herausforderung stellen.

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