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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wollen wir mit der Technologie des 19. Jhdts das 21. Jhdt beherrschen?


Alle 24 Stunden verdoppelt sich die Informationsmenge, alle paar Monate bringen neue Erkenntnisse die Wissenschaft einen Schritt weiter, alle paar Jahre revolutionieren neue Technologien unseren Alltag. Dieser Prozess wird sich nicht verlangsamen, nein, er wird sich weiter beschleunigen.
Gleichzeitig versuchen wir mit der Technologie des 19. Jhdts, des Verbrennungsmotors -  sprich Auto - die Verkehrsprobleme des 21. Jhdts zu lösen.
Noch immer fahren wir im eigenen PKW, alleine auf überfüllten Straßen, zwängen uns vorbei an Häusern und über Verkehrsverbindungen, die nicht für die Verkehrsmengen gedacht waren.
Wir könnten alle Häuser schleifen, Autobahnen bis in die Zentren bauen, alles untertunneln, oder Parkhäuser in den Stadtbergen bauen, alles möglich, aber sinnvoll?
Nein, denn wir denken zu kurzfristig, geblendet von der Idee des „eigenen Autos“, dass für mehr ale eine Generation der Ausdruck von Wohlstand und Freiheit war und immer noch mit tausenden Emotionen belegt ist.
Selbstfahrende Elektroautos, Fahrradverleihstationen, schnelle Zugverbindungen, ClusterPKW, moderne Bewegungsapps, da liegt die Zukunft.
Denken wir sie konsequent weiter, brauchen wir kein eigenes Fahrzeug mehr!
Aufstehen, Frühstück, das selbstfahrende Auto steht vor der Tür, wurde per App gerufen, wir steigen ein und fahren in die Arbeit. Das Fahrzeug wird von der nächsten Person verwendet, fährt selbständig an die Ladestation, oder wenn ein Sensor es anzeigt zur Reinigung. Oder wir haben unser Leihrad vor der Türe, fahren damit in die Stadt, stellen es am Hauptplatz ab und nehmen, sobald wir wieder gehen das nächste freie Rad für unsere nächste Fahrt. Geht es weiter weg, bestellen wir unser selbstfahrendes E-mobil, geben ins Navi unser Ziel ein und das E-Mobil bildet zusammen mit Anderen einen ClusterPKW und fährt schnell, effizient zu unserem Ziel. Pausen jederzeit möglich.
Alles keine Utopie mehr, auch keine ferne Zukunft mehr, sondern nahe, immer nähere Zukunft.

Daher planen wir jetzt nicht für morgen, sondern für überübermorgen, dafür brauchen wir die Ideen.

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